Application being reviewed
yes, my application is currently being reviewed and I’ll hear from them within the next 2-3 days.
Last night I got a phone call on my mobile at 03:17 AM from a withheld number – very strange indeed. It’s my company mobile! Some guy breathing or dying.
Caught in the Act
My boyfriend has discovered my blog! Help! I want to stay anonymous!
Corrections Corrections
Finished all ‘final’ corrections today. I’ve had to read the entire bloody thing over the last week and some of it was embarrassing. I approached it like a professional proofreader or student supervisor. The key is to approach it as if someone else had written it (duh!). I know it’s obvious.
The plan is to finish the monster before next Friday (August 4th) as my friend is visiting me for 5 weeks. I’ve still got to write the abstract (300 words) but then that’s it.
Still waiting for a sign of life from my supervisor
to set up a final meeting and then off to find a binding/printing place.
Overall, the plan is to finish the entire thing including abstract by Friday 4th August, then meeting with supervisors (final time), followed by dropping the monster off at the printer’s. Followed by a Muse gig and FUN
10 Years of Internet Use
I’ve been on the Internet for 10 years now, starting in October 1996. My first email address was a2810966@smail.uni-koeln.de (don’t try sending anything to this address!!). Highlights were chatting under unix using IRC (and getting all excited about a virtual friendship with some Dutch guy) , using PINE email program, getting my first 486 and connecting to the Internet from my student room, convincing my fellow vegan punks that computers aren’t evil! That reminds me of when I first had my mobile and I made a point of taking it to a punk gig, answering the mobile outside BUEZE Ehrenfeld in Cologne, prompting some derogatory remarks about Punks and mobiles. We shouldn’t have one really – we should be luddites forEVER! F*** that though. I’ve never cared and won’t start now about what groups think or what behaviour is prescribed.
Most importantly, I remember the look of websites back then – all Times New Roman, tables or crappy framesets, and the best effect was the blink effect. Rubbish it was, and everywhere. Here’s a link to a few screenshots from 1996 webpages: clicky
If you want to do more independent research, check out the Wayback Machine. Here, you can “Browse through 55 billion web pages archived from 1996 to a few months ago.”.
PS: the bloody WordPress html editor isn’t quite working right…

(No) Interview
I didn’t get an interview for the job I applied for and was really keen on
. Not enough experience I reckon. Got one for another job though, which is better than nothing
.
5 städte
1. er steigt am hauptbahnhof aus.
2. er steigt also aus, am hauptbahnhof, gleis 9, der zug ist eineinhalb stunden lang gefahren, jetzt ist er in den hauptbahnhof eingefahren, in die große kuppel, die aussieht wie ein orientalischer palast, ein gläsernes märchen aus 1001 nacht, aber das liegt nur an der sonne, an dem tag, der so scheint, denn eigentlich ist die kuppel schmutzig, und tauben lassen sich dort nieder. mit der tür, die aufgeht, geht er auf, auf den bahnsteig, mit seinem koffer, einem kleinen rucksack, eigentlich wenig gepäck, und hört schon den lärm, und sieht den lärm, riecht die massen, es wird ihm die zeit eingeimpft in seinen rechten arm, denn hier ist die zeit faßbar, fast festzuhalten, hier weiß man: sie existiert. sie hat relevanz, in der stadt, auf ihrem bahnhof, hier ist die zeit dinglich, aufdringlich, absolut präsent.
3. er verschenkt seinen koffer.
4. er geht so auf dem hauptbahnhof herum, er weiß eigentlich nicht mehr, was die motivation ist, es scheint folgende zu sein: anzukommen. der koffer ist balast, was sein inhalt ist, was zu seinem inhalt erklärt wurde, ist ihm schleierhaft. er sieht zwei penner auf einer bank sitzen, er sieht zwei polizisten, die sich ebenfalls nähern, und er glaubt, einschreiten zu müssen. die polizisten gehen auf die bank zu, er geht auf die bank zu, streckt die hand aus, und bevor die polizisten zu sprechen beginnen, erhebt er die stimme: „hallo timotheus, hier bin ich.“ die polizisten schauen ihn an, die penner schauen ihn an, und er zwingt dem einen seine hand auf, nimmt sie und schüttelt sie herzlich. „ich habe dir dein zeug mitgebracht“. und er stellt seinen koffer vor die bank, schaut den penner aufmunternd an, und die polizisten zucken mit den schultern, drehen sich um und gehen weg. er lächelt noch einmal freundlich, überprüft, ob die polizisten wirklich weggegangen sind und nicht noch irgendwo stehen, warten, die situation genau verfolgend, doch sie sind nicht mehr zu sehen. „passen sie auf, timotheus“, sagt er, „um 9 uhr ist es soweit. aber sie können frohen mutes sein: in dem koffer ist alles, was sie brauchen.“ und er freut sich, diese information weitergegeben zu haben, sie weitergeben zu können, und er wird ruhiger, denn jetzt kann er aus dem bahnhof heraustreten in die sonne, weg von der kuppel, dem märchen, dem leben im leben, der zeitlichen, räumlichen essenz.
5. nur mit dem rucksack auf dem rücken ist ihm gleich wohler. er sieht, weil er sich noch einmal nach der bank umdreht, wie timotheus den koffer aufmacht, aber er sieht nicht mehr, was alles auf den bahnsteig gekippt wird, und was später an timotheus selbst zu sehen sein wird. er geht zur rolltreppe, stellt sich ganz rechts hin, während links die leute an ihm vorbeihetzen. in der bahnhofshalle sieht er viele menschen, und wieder ist es laut, laut, laut, aber es fällt ihm nicht auf, weil es unter dem menschenlärm auch maschinenlärm gibt, der nicht normal ist. der bahnhof wird umgebaut, es sind gewaltige maschinen am werk, und nichts ist mehr so, wie es einmal war.
6. er steuert dennoch auf den blumenstand zu, dies ist, erinnert er sich, einmal ein treffpunkt gewesen von sich selbst und anderen, und er geht zum ersten mal in den laden hinein, um einen strauß blumen zu kaufen für sie. über blumen wird sie sich sicherlich freuen, über einen großen, bunten, sommerlichen strauß. „ich hätte gerne einen großen, bunten, sommerlichen strauß.“ sagt er zu der verkäuferin. „in welcher preisklasse?“ fragt sie und lächelt ihn freundlich an. heute scheinen alle menschen zu lächeln, denkt er sich, die vielen, lächelnden gesichter, die lächelnde masse der menschen, und ihm wird ganz warm ums herz. „ich möchte, daß sie ihn arrangieren, wie es ihnen gefallen würde, wenn sie einen hätten, falls sie einen haben, der einen solchen strauß mit bebendem herzen einkaufen will für sie, der ihn hoffend kauft, in vorfreude, der zu ihnen fährt und sie abholt zu einem spaziergang, der ihre hand halten will in der nacht.“ die frau sagt, „bis zu fünfzig mark, da kann ich ihnen schon ein gutes angebot machen, da ist auch von jeder farbe etwas dabei.“, und sie lächelt noch immer, es ist dasselbe lächeln, sie lächelt die ganze zeit, sie lächelt auf ihn ein, und er greift in seine tasche, zieht einen fünfzig- mark- schein heraus, und legt ihn auf die theke. die verkäuferin geht zu einem der kübel, die auf dem boden stehen, zieht einen strauß heraus, kehrt zurück an die theke, wickelt ihn geschäftig ein in ein buntes papier mit herzen, klebt es mit tesafilm zu und fragt, „wollen sie eine grußkarte?“ er schüttelt hilflos den kopf, greift schnell nach dem strauß, dreht sich wortlos um und geht immer schneller, er stürzt fast aus dem blumengeschäft heraus, er ist außer atem, er muß sofort an die luft.
7. er bahnt sich den weg, er sieht die leute zur seite treten vor ihm, es wird schon seine richtigkeit haben, daß er jetzt in die sonne tritt. durch die tür ist er gegangen, aus der halle heraus, und er sieht, daß auch hier alles zugebaut ist. nicht mehr nach oben, keine kuppel säumt seinen kopf, auch nach vorne kann man kaum blicken, oder nach rechts oder links. seine hand umschließt die stengel des straußes fester, er beißt die zähne zusammen, er wird sie schon finden in diesem wust. die einzige möglichkeit scheint es, vorwärts zu gehen, erst einmal abstand gewinnen und vorwärts zu marschieren, am besten geradeaus, geradeheraus, das ist eine idee, und er muß widerwillig lächeln, man wird es schon schaffen, wenn man vorwärts geht.
8. er begegnet gott.
9. nun folgt er seinem plan, beim geradeausgehen gerät er in eine treppe, die er also hochgehen muß. dies ist schon besser, merkt er, emporzuschreiten, aus dem schlund heraus an die oberfläche zu treten. und tatsächlich tritt er erst jetzt wirklich heraus aus dem bahnhof, es ist das bahnhofgelände, das er endgültig verlassen hat, und im austausch hat er das gottesgelände betreten. hier also ist gott, denkt er sich, und er blickt nach oben, es ist das ende des doms gar nicht zu erkennen, er ist gar nicht zu ermessen von seinem blick. dem muß aber beizukommen sein, wenn man eine kerze spendet, ist dem vermutlich beizukommen, hier bei gott, mitten im beton, selbst im beton, dieser gott, selbst in den massen, in die er sich jetzt einreiht, die sich anstellen an der tür, die sich die tür in die hand geben beim rein-und rausgehen, das beschlagene portal, hier ist auch ein eingang für behinderte, kinderwagen, hier sind auch fotoapparate, es muß dem doch beizukommen sein.
10. und er hört ein wispern, ein ständiges wispern, aber er sieht die kerzen brennen, er will auch eine kerze anzünden, die man sicher kaufen muß, er will jetzt dringend eine kerze kaufen, er blickt sich um, es muß eine kerze sein, er geht zu dem priester oder dem bischhof, der am eingang auf- und abmarschiert und hereinkommende begrüßt, und er sagt bestimmt: „bitte, ich möchte eine kerze kaufen.“ der priester entgegnet, „da müssen sie sich eine kerze nehmen und geld in die dafür vorgesehene dose werfen.“ dort drüben könne er die kerze nehmen, einfach so, und nach eigenem gewissen geld einwerfen, es sei eine spende für den erhalt des doms, und er geht zu den kerzen, bläst einige aus, die selig brennen, und steckt sie in seinen rucksack. gott, pocht es in seinem innersten herzen, gott, und er schlägt sich mit dem rechten knöchel dreimal an die brust.
11. und er tritt heraus aus dem dom, ist wieder auf dem platz, nun ist er in eine andere richtung gerichtet, und er sieht schon seine nächste station: dom/hauptbahnhof, 12,5,16,18 und so weiter. da muß man wieder in einen schlund hinein, es graut ihm schon, aber es ist der weg- daran geht kein weg vorbei. er überquert also den platz, stößt an einige menschen an, er schiebt sie achtlos zur seite. dann ist es eine rolltreppe vor ihm, wieder stellt er sich höflich nach rechts, und menschen gehen links an ihm vorbei, und er steigt erregt hinab. sofort spürt er auf der haut die veränderung, er muß wieder lächeln, es wird seine stirn gekühlt, und die hand um den strauß wird lockerer. am ende der rolltreppe sieht er, daß es noch weiter in die tiefe geht, daß dieses mal eine entscheidung getroffen werden muß zwischen zwei treppen, und er nimmt die linke, um noch ein stück länger zu gehen. er kommt gerade in fahrt, ins vergnügen, er muß jetzt andauernd lächeln, wenn er nur nicht losprusten muß vor lauter glück, denn man möchte ja bei den menschen, mit den menschen sein. und er geht die treppe glücklich herunter, der kalte schlund ist orange und grau, und er sieht einen freien stuhl, wie herrlich, sich dort einmal hinzusetzen.
12. er ruft ihren namen.
13. er weiß aber nicht, wohin mit dem strauß, auf dem schoße kann er nicht liegen, und nicht auf dem boden, und so hält er den arm mit dem strauß nach links gestreckt, seine hand ist die vase der natur, und er schaut zu seiner rechten seite, wo eine frau sitzt. er starrt sie an, er will nicht so starren und schaut bald geradeaus, mit seiner linken hand fühlt er die stengel, sie sind schon ganz warm. er sieht auf die tafeln, wo einiges angezeigt wird, 16 neumarkt, 5 friesenplatz, und er glaubt, daß es sich dabei um 5 städte handelt, um codenamen, und er denkt 9 uhr, 9 uhr, er weiß ja bescheid. die blumen für die dame, dann später um 9, er muß wohl in eine untergrundbahn einsteigen, aber es ist schwierig. in diesem wust, denkt er sich, ich muß mal nachfragen, wenn ich es nur schaffe, oft genug zu rufen. „MARIA“, brüllt er los, „MARIA!!“ und seine stimme klingt verzweifelt, fast weinerlich, und er schlägt sich schnell die hand vor den mund, und er wartet auf die eine bahn, auf sie, er hat doch alles vorbereitet und muß bereit sein. es wird, ermahnt er sich, es wird. und er schaut die frau neben sich an, sein arm wird auch langsam lahm, „mutter natur, die armvase. was soll man denn ohne wasser machen?“, und die frau steht auf, sie hat einige schwere taschen dabei, die er gerne tragen würde, aber sein arm ist lahm.
14. er hat den blumenstrauß zwischen die beine gesteckt, und seine arme hängen schlaff an den seiten herab. er weiß nicht, ob es schon dunkel ist draußen, er muß die zeit erfragen, es ist schon 8 uhr. er gerät in panik, er spricht mit sich im kopf, bis 9 uhr wird er sie finden. 9 uhr, und dann ist er auch noch vorbereitet, er wird, er muß. er kratzt sich das gesicht, er kratzt immer fester, er kratzt und kratzt sich das fleisch blutig.
15. die 5 städte. das ist es, das wird es sein. 5 friesenplatz, also 5 städte, er hat jetzt verstanden. die u-bahn 5 (städte) fährt ein, und er steht hastig auf. die blumen fallen auf den boden, und er schimpft sich aus, hebt sie schnell auf und läuft in die tür. er fällt fast die stufen hoch, er blickt bis nach hinten in die bahn, und schaut in die menschen, die in ihn schauen. sie ist noch nicht dabei, er hat schon alles geprüft in kurzer zeit, er geht durch den gang, auch hier sind orange sitze, orange, 9 und 5. er sucht sich einen einzelsitz aus, er wischt sich mit der hand über die stirn, über das gesicht.
16. die erste stadt.
17. er lehnt sich zurück in dem sitz, er schließt für einen moment die augen. den strauß hat er achtlos auf seinem schoß abgelegt. es summt um ihn herum, er wird behutsam getragen, und er entspannt sich. er hört den namen der ersten stadt. appellhofplatz. er öffnet die augen, es ist eine unterirdische stadt, somit weiß er, das er noch einhalten muß. er schaut aus dem fenster, er schaut die menschen einzeln an, er schaut in das haar des menschen vor ihm. er betrachtet es sehr genau, er weiß, es hat eine nachricht. ein haar liegt lose auf der jacke, und er tastet sich mit der hand vorsichtig nach vorne, er muß die nachricht empfangen, sie fühlen. er löst das haar ab und zieht es zu sich herüber.
18. die zweite stadt.
19. er hält das haar zwischen den händen, als die zweite stadt ertönt. friesenplatz. friesenplatz, stadt friesenplatz 5, und er überlegt angestrengt, scharf, 5 friesenplatz, und er ist versucht, auszusteigen, dann sieht er aber, daß auch diese stadt unterirdisch ist. er wendet sich wieder dem haar zu.
20. er wickelt es sich um das linke handgelenk, es ist gerade lang genug, und er seufzt laut. er bemerkt, daß der strauß auf seinem schoß liegt, und er ist verärgert, weil er glaubt, daß alle mühe umsonst war. „alle mühe war umsonst“, sagt er mit nachdruck, und er schaut dabei ein kind an, das im gang steht und sich an einer stange festhält. „alle mühe war umsonst.“
21. die dritte stadt.
22. hans-böckler-platz, bahnhof west. und er will fast schreien, hier ist also der bahnhof, eine weitere unterirdische stadt, orange, ein bahnhof, muß er zum bahnhof zurück? und es wirbelt ihm alles im kopf durcheinander, er kriegt es nicht mehr zusammen, es stürzt ihm fast alles ein, alles fliegt davon, es ist kaum zu fassen, nur nicht das, das, und sein gesicht bekommt einen schmerzverzerrten ausdruck, und er beißt sich schnell auf die hand, er steckt sich die hand so tief wie möglich in den mund.
23. er hat eine mythische erfahrung.
24. doch er bleibt sitzen. jetzt wird er auch dafür belohnt, er hat den kampf ja durchgestanden, die angst muß zurückgehen, als er jetzt aus dem schlund emporsteigt. sanft legt sich die bahn in die kurve und steigt den berg empor, die wärme zieht sich durch seinen gesamten körper, es ist unglaublich, er ist ein reiter auf einem pferd, er hat es ja immer gewußt, und es ist noch nicht 9, und seine freude steigt ins unermeßliche, er fühlt licht und wärme und ist zum himmel emporgehoben.
25. die vierte stadt.
26. er jauchzt auf, er möchte einen tanz aufführen, die vierte stadt, gutenbergstraße. es ist eine oberirdische stadt, alles fügt sich auf einmal zusammen, er weiß jetzt, daß es die fünfte stadt sein wird.
27. die fünfte stadt, liebigstraße, und er steht wissend auf. den strauß hat er in die linke hand genommen, und er geht zur tür und drückt auf den knopf. er steigt aus.
28. er rekapituliert: orange, 5, 9, der bahnhof, 5 städte, die armvase, das armband, die kerzen, sitzgelegenheiten, gott.
29. er dreht sich einmal um die eigene achse mit geschlossenen augen, er dreht sich weiter und weiter, er fällt hin. er öffnet die augen, steht auf und geht geradeaus, er geht über die straße und immer geradeaus. lukasstraße (gott). er wird es rechtzeitig schaffen, er schwingt die blumen freudig durch die luft, er hüpft ein wenig, er muß sich zwar nicht beeilen, aber er möchte nach oben. es ist der himmel zu sehen dort oben, es ist viel mehr platz in dieser stadt, er streckt beide arme zur seite, so viel platz.
30. er trifft sie.
31. er hüpft und lacht weiter und weiter, die straße entlang, und zu seiner rechten sieht er, wie die häuser anfangen. er muß wieder ernster werden, er wird sich zusammenreißen müssen, er setzt eine ernste, freundliche miene auf. er faßt sich, übt schon mal in gedanken den einen satz, er hat ihr die blumen mitgebracht und will die hand halten in der nacht.
32. jetzt sieht er auch das haus, es ist orange, es ist 9 und 5 und orange, den koffer hat er zum glück verschenkt, jetzt wird es gleich ernst, der ernst des lebens fängt gleich an. doch er ist gut vorbereitet, hat sich lange gut vorbereitet, es ist der jüngste tag, und er hat dem schicksal getrotzt.
33. er sieht die klingeln, die vielen klingeln, er will nicht alle drücken, auf gar keinen fall, er will kein aufsehen erregen. sein blick gleitet über die namen auf den klingeln, er hat es sich schon vorher überlegt. es ist ja zu konfus, so viele klingeln, wer soll denn da was finden, dann schaut er auf den blumenstrauß, streichelt sanft über die blüten mit der rechten hand. er schaut nach oben, der himmel ist blau, er befühlt sein gesicht, er leckt sich die lippen, dann schnellt seine hand nach vorne, sein herz beginnt zu rasen und die knie werden ihm schwach, und mit letzter kraft drückt er auf die klingel mit dem namen sievers, dann schlägt er hart auf den betonboden, mit kopf und strauß zuerst.
Mobile Video and ‘Citizen Journalism’
On Sunday 23rd July 2006, the inflatable artwork Dreamscape by Maurice Agis blew free from its moorings, killing two people.

Yet again, a mobile phone video made headline news. Take a look here , also check the News Item.
This is another example of ‘citizen journalism’. I’m particularly interested in the increase in visual citizen journalism, especially video. Prosumer participation and new media video came to wide recognition in the events of 7/7. Here, for the first time video sequences taken by mobile phones from passengers on the Tube trains made the 6 o’clock news, which was “the first time such material had been deemed more newsworthy than the professionals’ material” (Douglas 2006).
Check here for some mobile videos of the London bombings.
It’s an indication of the collective unconscious engaging with Web 2.0.
Writing Problems
I find it quite difficult to write. The last 4 years I’ve written so much that it’s turned into work. Writing as work rather than pleasure, though there is a degree of pleasure (of course) at the end of it all. The bottom line is though that I need to get back into writing as a voice, an expression or view on the world. Writing a thesis isn’t that. Writing a thesis has to be neutral, distant, and academically ‘objective’. Opinions are not part of it.
Firefox T-shirts
this isn’t really a Web 2.0 post but I didn’t know what heading to put this under. First I thought of Fashion, but I’m not otherwise interested in fashion so it doesn’t really make sense to start a Fashion category here. Last night I saw someone wearing a Firefox t-shirt. It got me pretty excited to say the least. I’m not particularly into branding and brand-identification, but some brands have this cool ‘hacker-chique’ that makes you want to identify and align with them. Firefox is one of those, as is Apple. When I got home that night I immediately looked up where to buy a Firefox shirt. Firefox with the cool TAB feature (Ctrl + T). Firefox, the thorn in Micro$oft’s eye. We love you.
PS: I’ve found the shirt in the Mozilla store, though the shipping costs (to UK) seem horrendous. If anyone knows where to get it cheaply, let me know ![]()

btw, did you know that Firefox is most popular in western Europe among Germans? They’ve got 26.8 percent of the market share there, second only to Internet Explorer’s 65.04 percent.
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